Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich 

Die Grundlage der Zusammenarbeit zwischen der Psychologischen Beratung & Coaching Yara Ranft und Klient:in sind die hier aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mit der Anmeldung zu einer Beratung / Notfallsprechstunde / Coaching akzeptieren Sie diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Beratungs- und Coachingverträge werden auch mündlich geschlossen.

 

2. Vertragspartner 

Vertragspartner ist Yara Ranft, Psychologische Beratung & Coaching, Clarenbachstraße 194, 50931 Köln, im folgenden Beraterin genannt.

 

3. Beratungshonorar

Für Beratungs- / Coaching-Sitzungen werden Rechnungen ausgestellt, die sofort nach Zugang fällig werden. Die Zahlungsverpflichtung besteht jedoch auch, wenn der Klient / die Klientin versehentlich keine Rechnung oder Teilrechnung erhalten hat. Bei der Notfall-, Telefon-, Video- und Chatberatung ist die Zahlung vor der Leistungserbringung fällig, solange sich die Vertragspartner noch nicht kennen.  Das aktuelle Honorar für eine Sitzung kann der Homepage der Beraterin entnommen werden. Kann die Klientin / der Klient an einer Sitzung nicht teilnehmen, muss spätestens zwei Werktage vor dem Termin abgesagt werden, ansonsten ist das Honorar für diese Sitzung in vollem Umfang zu erstatten. Termine, die von Seiten der Beraterin abgesagt werden müssen, werden der Klientin / dem Klienten nicht in Rechnung gestellt. Der/die Klient:in hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen die Beraterin. Sie schuldet auch keine Angabe von Gründen.

 

Zahlungen erfolgen auf folgendes Konto: 

Yara Ranft

Sparkasse Koeln Bonn

IBAN: DE 42 3705 0198 0154 9130 24

 

Der Klient stellt sicher, dass der Beraterin bei Überweisungen aus dem Ausland evtl. anfallende Gebühren nicht in Rechnung gestellt werden. 

 

4. Vertragsgegenstand

Der Klient / die Klientin nimmt eine psychologische Beratung (Coaching) bei der Beraterin in Anspruch. Es geht ein Erstgespräch voraus, in welchem festgestellt wird, ob Beraterin und Klient:in miteinander arbeiten können. Diese Klärung kann auch am Telefon oder per E-Mail erfolgen. Beide definieren gemeinschaftlich das Anliegen der Beratung. 

Die Vorgehensweise, Konditionen und Kosten einer Beratung / Coaching werden auf der Homepage der Beraterin ausgewiesen.

Gemäß Psychotherapeutengesetz der Bundesrepublik Deutschland §1 wird eine Psychotherapie ausdrücklich ausgeschlossen und soll/ kann auch nicht ersetzt werden.  Zur Dienstleistung zählt nicht die Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert oder die Heilbehandlung von psychischen Störungen.

 

5. Behandlungsdauer und Kündigung

Die Dauer und Termine der Sitzungen werden zwischen den Vertragspartnern im Erstgespräch und nachfolgend im beiderseitigen Einvernehmen mündlich vereinbart. Der Behandlungsvertrag endet, wenn ein Partner sich dafür entscheidet.

 

6. Beratungserfolg

Die Beraterin kann den gewünschten oder geplanten Erfolg, sowie das Erreichen gesteckter Ziele in der gemeinsamen Arbeit nicht garantieren. Beide Parteien – insbesondere der Klient / die Klientin – arbeiten jedoch nach bestem Wissen und durch Einsatz der vorhandenen Mittel und des eigenen Könnens daran, dass sich der Beratungserfolg einstellt.

 

7. Mitwirkungspflicht des Klienten / der Klientin

Die Beratung (Coaching) erfolgen auf der Grundlage der zwischen den Parteien geführten vorbereiteten Gespräche. Sie beruhen auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Die Beraterin wird die von ihr angewandten Methoden, ihre Funktionsweisen und Zwecke sowie die Risiken und die möglichen Ergebnisse in jeder Phase der Beratung offenlegen.

Die Beraterin möchte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam machen, dass Coaching und Beratung freie, aktive und selbstverantwortliche Prozesse sind und bestimmte Erfolge nicht garantiert werden können. Die Beraterin steht dem Klient / der Klientin als Prozessbegleiterin und Auslöserin von Veränderungen zur Verfügung. Die eigentliche Veränderungsarbeit wird vom Klienten / der Klientin geleistet. 

Der Klient / die Klientin erkennt, dass er / sie während des Coachings / der Therapie, sowohl während der einzelnen Sitzung, als auch während der Zeit zwischen den einzelnen Sitzungen in vollem Umfang selbst verantwortlich ist für seine / ihre  körperliche und geistige Gesundheit.

 

8. Gesundheitszustand

Der Klient / die Klientin versichert, dass er / sie an keiner Erkrankung leidet, die seine / ihre Geschäftsfähigkeit beeinträchtigt oder die einer Beratung (Coaching) aus medizinisch-psychologischen Gründen zurzeit entgegensteht. Sollte aktuell eine Psychotherapie in Anspruch genommen werden, (oder angeraten sein) bestätigt der Klient / die Klientin, dass er / sie dies der Beraterin mitteilt und der/ die Therapeut/in über die Beratung (Art, Themen, Ziel, u. a.) dauerhaft informiert ist/ wird und dieser Beratung auch zustimmt.

 

9. Beratungsausschluss

Sollte die Beraterin im Beratungsgespräch den Eindruck gewinnen, dass der / die Ratsuchende psychiatrische Auffälligkeiten zeigt oder verwirrt ist, kann das Beratungsgespräch mit der Bitte, sich in eine entsprechende Behandlung zu begeben, abgebrochen werden.

Ebenfalls werden Ratsuchende, die alkoholisiert sind und oder deren Fragen auf kriminellen Delikten beruhen von der Beraterin abgewiesen. Die Beratung wird sofort abgebrochen wenn der Kunde / Kundin religiöse, sexistische, rassistische Äußerungen und Beschimpfung vornimmt.

 

10. Schweigepflicht

Die Beraterin verpflichtet sich, gegenüber Dritten Stillschweigen zu bewahren. Eine Entbindung dieser Schweigepflicht darf nur dann erfolgen, wenn der Klient / die Klientin hierzu schriftlich sein / ihr Einverständnis erteilt. Die Schweigepflicht betrifft jedoch nicht die Vereitelung oder Verfolgung von mutmaßlichen Straftaten oder zum Schutz höherer Rechtsgüter und schließt das Zeugnisverweigerungsrecht nicht ein, das bei einer Psychotherapie oder einer ärztlichen Behandlung in Kraft treten würde. Fürchtet die Beraterin um Leib um Leben des Klienten oder einer beteiligten Person, so kann sie die entsprechenden Stellen informieren, um für Abhilfe zu sorgen.

 

11. Widerrufsrecht

Für den Anfragenden, sofern er / sie Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, besteht grundsätzlich ein Widerrufsrecht gem. § 312 d BGB. Der Widerruf bedarf keiner Begründung. Die Widerrufsfrist beträgt zwei Wochen und beginnt mit Abschluss des Vertrages.

Das Widerrufsrecht erlischt gem. § 312 d Absatz 3 Nr.2 BGB jedoch spätestens, sobald mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ende der Widerspruchsfrist begonnen wurde oder der Verbraucher dies selbst veranlasst hat.

Durch den Eingang der Zahlung auf dem von der Beraterin bei Unterbreitung des Honorarangebotes angegebenen Konto wird diese von dem Anfragenden bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit der Erbringung der Beratungsdienstleistung beauftragt. Der / die Anfragende stimmt der Erbringung der Beratungsdienstleitung vor Ende der Widerrufsfrist ausdrücklich zu.

 

12. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden gespeichert und virtuell verarbeitet. Sie werden in keinem Fall an Dritte weitergegeben.

Während Beratungs- / Coachingtermine wird dem /der Klient:in auch über die Zusammenarbeit hinaus absolute Vertraulichkeit zugesichert.

Die Parteien verpflichten sich im Übrigen, die Bestimmungen der einschlägigen Datenschutzgesetze in der jeweils gültigen Fassung einzuhalten.

 

Besprechungen über Zoom: 

Der Dienst Zoom wird von der Zoom Video Communications Inc., 55 Almaden Blvd, Suite 600, San Jose, CA 95113, USA (nachfolgend „Zoom“) erbracht.

Bei Nutzung des Zoom-Links werden eingegebene Daten an Zoom in die USA übertragen, die laut DSGVO als Drittland mit einem unsicheren Datenschutzniveau gelten, und dort verarbeitet. Über Art und Umfang der Verarbeitung sowie über die Dauer der Speicherung durch Zoom habe ich keine detaillierte Kenntnis. 

Ich habe mit Zoom einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen. Der EUGH sieht die USA als ein Land mit einem nicht ausreichenden Datenschutzniveau. Insbesondere besteht die Möglichkeit, dass US-Behörden zur Terrorabwehr personenbezogene Daten verarbeiten. 

Ein Rechtsbehelf dagegen steht möglicherweise nicht zur Verfügung.

Rechtsgrundlage für diese Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) und b) DSGVO. Weitere Hinweise finden Sie in den Datenschutzbestimmungen von Zoom unter https://zoom.us/de-de/privacy.html 

 

13. Haftung, Selbstverantwortlichkeit

Die  Beraterin haftet gegenüber dem Klienten / der Klientin nur in Höhe des gezahlten Beratungshonorars für jedwede Schäden, die angeblich oder tatsächlich aus der Beratung entstehen. Der Klient / die Klientin ist selbst bereit, für seine Handlungen die Verantwortung zu tragen und verpflichtet sich, Yara Ranft über Handlungen mit weitreichenden Konsequenzen zu unterrichten und diese im Voraus mit ihr zu diskutieren.

 

14. Schlussbestimmungen

Änderungen oder Ergänzungen der Vertragsbedingungen oder der allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform. Mündliche Abreden sind unwirksam.

11.3 Gerichtsstand ist Köln.

11.4 Für diesen Vertrag und dessen Durchführung gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

11.5 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat nicht die Unwirksamkeit der gesamten Bedingungen zur Folge. Die Parteien vereinbaren für diesen Fall vielmehr, dass die unwirksame Bestimmung durch einen solche ersetzt werden soll, die dem mit ihr verfolgten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

Yara Ranft, Clarenbachstraße 194, 50931 Köln 

0221- 7391642, info@koeln-beratung-coaching.de

 

Yara Ranft

Dipl.-Psychologin

Systemische Therapeutin

Familientherapeutin (DGSF)

Kontakt

info@koeln-beratung-coaching.de

Telefon: 0221-7391642

Mobil: 0172-2377186

Konto

Sparkasse KoelnBonn

DE42  3705 0198 0154 9130 24