Meine Haltung

 

 

 

 

 

Wer nicht an Wunder glaubt,

ist kein Realist.

David Ben-Gurion

 

 

 

 

 

"Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf" sagt ein afrikanisches Sprichwort. Meiner Erfahrung nach stimmt das. Und es braucht auch ein ganzes Dorf, um als Erwachsene:r gut durchs Leben zu kommen. Jeder Mensch profitiert zu unterschiedlichen Zeitpunkten von unterschiedlichen Unterstützungsangeboten. Ich werde Sie deshalb zu einem anderen Angebot weiterbegleiten, wenn ich merke, dass jetzt eine andere Hilfe (wie z. B. SPZ, Autismustherapie, Traumatherapie, Psychiatrie etc.) hilfreicher für Sie wäre und ich schaue immer mit Ihnen, wen wir noch ins Boot holen können. 

 

Es spielt keine Rolle, ob Sie cis hetero oder LGBTQ+ sind. Es spielt keine Rolle, ob Sie deutsch, kölsch, gehörlos, türkisch, russisch, iranisch etc. sind, solange Sie ausreichend deutsch sprechen / schreiben, mit meinem Schulenglisch zu Recht kommen oder einen Dolmetschenden haben. 

Jede und jeder geht ihren und seinen Weg unterschiedlich. Meine Stärke liegt im Verstehen von Prozessen und Dynamiken. Ich sehe die Muster in Krisen und erkenne schnell an welcher Schraube man versuchen kann, zu drehen. Und wenn Ihnen diese Schraube am Anfang noch zu schwer ist, dann suchen wir weiter, bis wir eine finden, die Sie schaffen können. Ihr Leben, Ihr Tempo. Ich biete Ihnen meine Erfahrung und gebe Ihnen eine Orientierung. Leben dürfen Sie dann selber. 

 

Beratungserfahrung habe ich in vielen Milieus, Umgebungen und Bildungsschichten, vom Menschen ohne Obdach bis zur Professorin / zum Professor. Die oder der Alleinerziehende mit Hartz IV- Bezug, das erfolgreiche Unternehmerpaar und die Großfamilie. Im Milieu und im gehobenen Haushalt. In all diesen Haushalten war ich bereits. Ich habe die Schuhe angelassen, damit ich nicht auf Hundekot trete und die Schuhe ausgezogen, um nichts schmutzig zu machen. Ich habe mir die Hände mit türkischem Wasser desinfiziert und saß in klinisch reinen Wohnungen und ich habe mir den Weg durch Berge von Wäsche und Sperrmüll gebahnt. Ich saß mit Anzugträger:innen vor Gericht und bei verzweifelten Müttern am Bett, die es nicht geschafft haben sich anzuziehen. Ich habe sowohl mit Prostituierten als auch mit Ärztinnen geguckt, wie sich die Arbeitszeit mit der Kinderbetreuung vereinbaren lässt. Ich ging mit Jugendlichen, die sich selbst verletzen, Notfallpläne durch und hing mit ihnen Erinnerungen in ihrem Zimmer auf. Ich brachte getrennte Eltern an einen Tisch, um beim Austausch über die Umgänge zu helfen. 

 

Wir straucheln alle zwischendurch.

Meine Haltung ist, dass jeder einen Zugang zu Hilfe haben sollte. Ich gebe deshalb auch meine Festanstellung nicht auf, da sie mir ermöglicht mit Menschen zu arbeiten, die sich das selbst nicht leisten können.

 

Yara Ranft

Dipl.-Psychologin

Systemische Therapeutin

Familientherapeutin (DGSF)

Pronomen: sie/ihr

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