Angst Telefonate zu führen? Pilotprojekt

Viele Menschen haben aus unterschiedlichen Gründen Angst Telefonate zu führen (z.B. Angstpatient*innen, ADHS, Autismus). 

 

Aus einer Twitter-Kommunikation ist die Idee entstanden, hier auch praktisch zu entlasten. Dies ist ein Projekt in der Ausprobierphase, d.h. ich muss erstmal ausprobieren, ob es für beide Seiten gut funktioniert. 

 

Es ist eine Sache, sich beraten zu lassen, wenn man Ängste hat, die einen im Alltag behindern. Eine andere ist es, wenn einem jemand den dringend notwendigen Arzttermin terminiert. In meiner Anstellung in der Jugendhilfe telefoniere ich ständig für meine Klient*innen, warum also nicht auch in der Selbständigkeit?

 

Nicht jedes Telefonat kann man gut abgeben. Gut eignen tun sich (vermutlich): 

- Ausmachen von Arztterminen

- Nachfragen bei Schreiben

- konkrete Fragen bei bestimmten Fach-Stellen 

 

Ungeeignet sind komplizierte Inhalte, in die ich mich erst lange reinarbeiten müsste oder Service Hotlines, weil der Staubsauger kaputt ist. 

Achtung: Ich kann keine rechtlichen Angelegenheiten klären, ich bin keine Anwältin. Aber ich kann bei einer anrufen...

Bei medizinischen Fragen wie Dosierungen wäre es rechtlich auch kompliziert. Da müsste ich ein Protokoll im Anschluss an Ärztin/Arzt und Klient*in schicken, damit es keine Fehler geben kann. 

 

Wie wäre der Ablauf?

 

Sie schreiben mir per Email oder Twitter dm Name, Adresse, Emailadresse und warum es Ihnen schwerfällt selber anzurufen. Diese Info ist nicht zwingend, würde mir aber helfen in der Interaktion mit Ihnen. 

 

Ich maile dann einmal die AGB zurück und die Dateneinwilligungserklärung, die Sie mir bestätigen. Das wäre nur einmalig nötig. 

 

Dann schicken Sie mir Ihr Telefonanliegen möglichst konkret und ob Sie es ADHS kompatibel aufbereitet haben möchten. Möglicherweise müssen Sie mir auch eine Schweigepflichtsentbindung schicken. 

 

Ich prüfe, ob mir das machbar erscheint. Bei Ablehnung des Auftrags entstehen neben dem einmaligen Anlegen keine Kosten. Wenn Sie noch nicht bei mir im System sind, können Sie auch zuerst Ihr Anliegen schicken zur Prüfung, damit ich Sie nicht unnötig aufnehme. 

 

Wenn es mir machbar erscheint, bestätige ich es Ihnen und versuche in den nächsten Tagen zu erledigen und schicke Ihnen die Ergebnisse. 

 

Wie kann man das preislich festmachen? 

Meinen normalen Satz  würde ich dafür nicht nehmen, denn es kostet mich weniger Konzentration einen Arzttermin auszumachen als umfassend zu beraten. 

 

Ich würde gerne mit folgendem Modell starten und dann überprüfen, ob das eine gute Idee ist (Achtung, die Preise variieren je nach meinen gemachten Erfahrungen, es gilt immer der Preis, der bei der Buchung online war): 

 

Für das einmalige Anlegen 10 Euro. 

Ausmachen eines Arzttermins (über einen Tag versucht) 15 Euro bei Erfolg, wenn ich beim ersten Versuch direkt jemanden erreiche: 10 Euro. 

5 Euro bei Misserfolg, wenn ich mindestens 5 mal im Laufe des Tages dort angerufen habe. 

Nachfragen von Schreiben oder andere inhaltliche Fragen: Je nach Umfang. Hier würde ich pro Stunde 60 Euro berechnen, da ich das Ergebnis ja auch dementsprechend detailliert zurücksenden muss. Abgerechnet in 10 Minuten-Einheiten. 

 

Wie können Sie kontrollieren, wie lange ich für was brauche und wie oft ich irgendwo anrufe?

Gar nicht. 

Wenn ich erst die Technik einkaufen muss, um das irgendwie zeigen zu können, dann kann ich es nicht anbieten, weil es mir zu teuer und zu kompliziert wird. Bitte fragen Sie diese Leistung nur an, wenn Sie mich schon kennen und mir vertrauen. 

 

Der Sinn hier ist nicht, dass ich als virtuelle Assistentin arbeite, sondern konkret zu unterstützen, wo Klient*innen gerade festhängen. 

Und wenn Sie jetzt denken: "Moment mal, für den Preis rufe ich da jetzt selber an!!" dann freue ich mich, Ihnen kostenlos geholfen zu haben :-)

 

Hinweis auf andere - kostenfreie- Hilfestellen

In der Regel bieten kostenfreie städtische Beratungsangebote hier auch Hilfe an. Zum Beispiel die Caritas oder Diakonie. 

Wenn Sie aufgrund einer psychischen Erkrankung vielfältige Probleme mit der Regelung solcher Angelegenheiten haben, könnte Bewo (betreutes Wohnen/nicht immer kostenfrei ) oder bei größeren Problemen auch eine gesetzliche Betreuung für Sie in Frage kommen. 

Yara Ranft

Dipl.-Psychologin

Systemische Therapeutin

Familientherapeutin (DGSF)

Pronomen: sie/ihr

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